Oralchirurgie & Implantologie
Kieferknochen aufbauen für sichere Zahnimplantate — schonende Augmentation bei Dr. Lotta Droste in München.
Wenn Sie Zahnimplantate wünschen, aber der Kieferknochen nicht ausreichend Volumen für eine sichere Verankerung bietet, ist ein Knochenaufbau (Augmentation) die Lösung. In unserer Zahnarztpraxis in München führen wir diese Behandlung mit modernsten Methoden und höchster Präzision durch — damit auch Patienten mit Knochenrückgang von Implantaten profitieren können.
Als Knochenaufbau (Augmentation) bezeichnen wir in der Zahnmedizin den gezielten Wiederaufbau des Kieferknochens. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantatversorgung zu schaffen — denn ein Implantat braucht ausreichend Knochenmasse, um dauerhaft stabil zu sein.
Der Knochenabbau kann verschiedene Ursachen haben: langfristig fehlende Zähne, Parodontitis, Unfälle oder genetische Veranlagung. Nach dem Verlust eines Zahnes beginnt der Kieferknochen an dieser Stelle zu schwinden — je länger eine Zahnlücke besteht, desto ausgeprägter der Abbau.
Durch den Knochenaufbau können wir auch Patienten, bei denen ein Implantat zunächst nicht möglich schien, erfolgreich mit Zahnimplantaten versorgen. Nach der Zahnentfernung sollten Sie möglichst schnell handeln, um weiteren Knochenabbau zu verhindern.
Ein Knochenaufbau in München ist immer dann notwendig, wenn der Kieferknochen nicht mehr genügend Volumen bietet, um ein Zahnimplantat sicher zu verankern. Das betrifft vor allem Patienten, bei denen Zähne bereits seit längerer Zeit fehlen: Ohne die natürliche Belastung durch Zahnwurzeln baut sich der Kieferknochen ab — dieser Prozess beginnt innerhalb weniger Monate nach einer Zahnentfernung.
Auch nach einer durchgemachten Parodontitis kann die Knochensituation so weit kompromittiert sein, dass ein direktes Einsetzen von Zahnimplantaten nicht möglich ist. Gleiches gilt für Patienten, die nach einem Unfall oder einer Tumorerkrankung Knochenmasse verloren haben.
Wie viel Knochen aufgebaut werden muss, klären wir anhand eines digitalen 3D-Röntgenbildes (DVT). Es zeigt uns die genaue Knochenhöhe und -breite an der geplanten Implantatstelle. Auf dieser Grundlage entscheiden wir, welches Verfahren am geeignetsten ist und ob der Aufbau in einem gemeinsamen Eingriff mit der Implantation erfolgen kann.
Eigenknochen aus dem Kinn oder dem Kieferwinkel gilt als biologischer Goldstandard. Er wird vom Körper optimal angenommen und bietet die besten Eigenschaften für das Einheilen des Implantats.
Synthetische oder biologische Knochenersatzmaterialien dienen als Gerüst, in das körpereigener Knochen einwächst. Sie vermeiden einen zweiten Entnahmeeingriff und sind sehr gut verträglich.
Häufig kombinieren wir Eigenknochen mit Knochenersatzmaterial — für optimale biologische Eigenschaften bei minimalem Entnahmeaufwand.
Im Oberkiefer ist oft der Kieferhöhlenboden zu nah an der Knochenoberfläche. Beim Sinuslift wird die Kieferhöhle angehoben und der entstehende Raum mit Knochen gefüllt — ein etabliertes Verfahren mit sehr guten Langzeitergebnissen.
Wir erstellen ein DVT-3D-Röntgenbild, das uns die genaue Knochensituation zeigt. Darauf basierend planen wir die Augmentation digital und präzise.
Unter örtlicher Betäubung wird das Knochenaufbaumaterial eingebracht und mit einer Membran abgedeckt, die das Einwachsen fördert und schützt. Manchmal erfolgt der Aufbau gleichzeitig mit der Implantation.
Das Knochenmaterial verbindet sich in 4–6 Monaten mit dem körpereigenen Knochen. Während dieser Zeit tragen wir für Ihren Komfort und Schutz.
Nach erfolgreicher Einheilung des Knochens setzen wir die Implantate in das aufgebaute Fundament — jetzt mit optimaler Basis für eine langfristige Versorgung.
Die Kosten für einen Knochenaufbau hängen von der gewählten Methode, dem Umfang des Eingriffs und dem verwendeten Material ab. Eigenknochentransplantate, synthetische Materialien und Membranen haben unterschiedliche Preise.
Wird der Knochenaufbau im Zusammenhang mit einer medizinisch notwendigen Implantation durchgeführt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen in einigen Fällen einen Teil der Kosten. Private Krankenversicherungen erstatten die Behandlung je nach Tarif häufig vollständig. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Transparenz ist uns wichtig: In einem persönlichen Beratungsgespräch erklären wir Ihnen genau, welche Kosten auf Sie zukommen und welche Möglichkeiten der Bezuschussung bestehen.
Nach einem Knochenaufbau benötigt der Körper Zeit, um das eingebrachte Material in den eigenen Knochen zu integrieren. Die Einheilphase dauert je nach Methode und Umfang zwischen 3 und 6 Monaten. In dieser Zeit bildet sich neues Knochengewebe, das später als stabiles Fundament für Ihre Implantate dient.
Für eine optimale Heilung ist es wichtig, einige Verhaltenshinweise zu beachten: Verzichten Sie in den ersten Wochen auf Rauchen, da Nikotin die Wundheilung erheblich beeinträchtigt. Bevorzugen Sie weiche Kost und vermeiden Sie starkes Kauen im Operationsbereich. Eine antibakterielle Mundspülung unterstützt die Heilung zusätzlich.
Regelmäßige Kontrolltermine in unserer Praxis sind essenziell, damit wir den Heilungsverlauf überwachen und bei Bedarf frühzeitig eingreifen können. Wir begleiten Sie engmaschig durch die gesamte Heilungsphase.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, sodass Sie während der Behandlung keine Schmerzen spüren. In den Tagen danach können leichte Schwellungen und ein Druckgefühl auftreten, die mit Schmerzmitteln gut kontrollierbar sind.
Je nach Methode und Umfang dauert ein Knochenaufbau zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Kleinere Augmentationen mit Knochenersatzmaterial sind in der Regel schneller abgeschlossen als größere Transplantationen.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen geringe Risiken wie Schwellungen, Nachblutungen oder Infektionen. Durch sorgfältige Planung und steriles Arbeiten minimieren wir diese Risiken. Komplikationen sind sehr selten.
In manchen Fällen können kürzere oder schmalere Implantate, schräg gesetzte Implantate (All-on-4) oder Zygoma-Implantate eine Alternative sein. Ob eine dieser Optionen für Sie infrage kommt, klären wir in der individuellen Beratung.
In einigen Fällen kann das Implantat gleichzeitig mit dem Knochenaufbau gesetzt werden. Ist ein separater Aufbau notwendig, erfolgt die Implantation nach einer Einheilphase von 3 bis 6 Monaten, sobald der neue Knochen stabil genug ist.
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist während der Behandlung schmerzfrei. In den ersten Tagen danach können Schwellungen und ein leichtes Druckgefühl auftreten, die sich gut mit Schmerzmitteln kontrollieren lassen. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff milder war als erwartet.
In vielen Fällen ja. Wenn der Knochendefekt nicht zu groß ist, können wir Knochenaufbau und das Einsetzen des Zahnimplantats in einem einzigen Eingriff durchführen — das spart Zeit und einen weiteren Eingriff. Bei ausgeprägterem Knochenmangel ist ein zweizeitiges Vorgehen mit einer Heilungsphase von 4–6 Monaten notwendig.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es grundsätzliche Risiken wie Entzündung oder verzögerte Wundheilung. Durch sorgfältige Vorplanung, sterile Arbeitsbedingungen und engmaschige Nachsorge minimieren wir diese Risiken erheblich. Rauchen erhöht das Komplikationsrisiko deutlich — wir empfehlen, vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufzuhören.
Bei einem kleineren Knochenaufbau sind viele Patienten nach 1–3 Tagen wieder arbeitsfähig. Bei umfangreicheren Eingriffen wie einem Sinuslift kann eine Auszeit von bis zu einer Woche ratsam sein. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten für etwa zwei Wochen vermieden werden.
In den ersten Tagen empfehlen wir weiche, nicht zu heiße Speisen — Joghurt, Suppen, püriertes Gemüse. Vermeiden Sie hartes Kauen im Operationsbereich. Nach etwa einer Woche können Sie in der Regel wieder normal essen. Eine antibakterielle Mundspülung unterstützt die Heilung in dieser Phase zusätzlich.
Wurde Ihnen gesagt, dass Implantate bei Ihnen nicht möglich sind? Lassen Sie sich beraten — oft ist ein Knochenaufbau die Lösung. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin bei Dr. Lotta Droste.
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