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Kiefergelenk & Funktion

CMD-Behandlung München

Craniomandibuläre Dysfunktion erkennen, verstehen und dauerhaft behandeln — mit individuell angepasster Therapie bei Dr. Lotta Droste.

Kiefer-, Kopf- oder Nackenschmerzen, die einfach nicht verschwinden wollen? Kieferknacken, Verspannungen oder Tinnitus ohne klare Ursache? All das können Anzeichen einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sein — einem Funktionsproblem des Kiefergelenks, das weit häufiger vorkommt als gedacht. In unserer Zahnarztpraxis in München führen wir eine gründliche CMD-Diagnose durch und leiten eine CMD-Behandlung ein, die bei der Ursache ansetzt.

Was ist CMD?

CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion — ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen und Fehlfunktionen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur. Wenn das komplexe Zusammenspiel zwischen Kiefer, Zähnen, Muskeln und dem restlichen Bewegungsapparat aus dem Gleichgewicht gerät, entstehen CMD-typische Beschwerden.

Das Tückische: Die Symptome einer CMD treten oft weit entfernt vom eigentlichen Ort der Störung auf. Viele Betroffene suchen jahrelang erfolglos bei Orthopäden oder Neurologen, bevor die Ursache im Kiefergelenk erkannt wird.

Häufige CMD-Symptome sind: Kiefer- und Gesichtsschmerzen, Kieferknacken oder -knirschen, eingeschränkte Mundöffnung, Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Tinnitus sowie Schulter- und Rückenverspannungen. Auch eine Knirschschiene kann bei CMD-bedingtem Bruxismus helfen.

Ihre Vorteile unserer CMD-Behandlung

Ursachen einer CMD

Eine CMD kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst oder begünstigt werden:

CMD und Kopfschmerzen — wenn der Kiefer die Ursache ist

Chronische Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Ohrgeräusche haben eine gemeinsame, häufig übersehene Ursache: das Kiefergelenk. Betroffene suchen oft jahrelang nach der Ursache ihrer Beschwerden — und durchlaufen Neurologen, Orthopäden und HNO-Ärzte — bevor eine craniomandibuläre Dysfunktion diagnostiziert wird. Dabei liegt die Ursache buchstäblich vor der Nase: Ein fehlgestellter Biss oder verspannte Kaumuskulatur kann Schmerzen weit über den Kiefer hinaus ausstrahlen.

Der Zusammenhang ist anatomisch erklärbar: Die Kaumuskulatur ist eng verbunden mit den Muskeln von Schläfe, Nacken und Halswirbelsäule. Eine dauerhafte Fehlbelastung überträgt sich auf angrenzende Strukturen und löst Schmerzmuster aus, die nichts mit dem Zahn oder Kiefer zu tun zu haben scheinen. Hinzu kommen Ohrenschmerzen und Tinnitus — durch die Nähe des Kiefergelenks zum Gehörgang.

Wenn Sie unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräuschen oder Verspannungen leiden und bisher keine klare Diagnose erhalten haben, kann eine kieferorthopädische Funktionsanalyse in unserer Praxis in München wichtige Antworten liefern. Wir arbeiten bei Bedarf interdisziplinär mit Physiotherapeuten und Spezialisten zusammen, um die Ursache Ihrer Beschwerden ganzheitlich zu erfassen.

So behandeln wir CMD

Funktionsdiagnostik

Wir analysieren Ihre Kiefergelenkfunktion, Bisslage und Muskelaktivität mit modernen diagnostischen Mitteln — die Basis für eine präzise Diagnose.

Aufbissschiene

Häufig beginnt die Behandlung mit einer maßgefertigten Aufbissschiene, die das Kiefergelenk entlastet, Knirschen verhindert und die Muskulatur entspannt.

Bisskorrektur

Falls eine Fehlstellung die Ursache ist, korrigieren wir diese durch Einschleifen, Aufbauen oder kieferorthopädische Maßnahmen — nachhaltig und schonend.

Begleitende Therapien

Physiotherapie, Entspannungsübungen oder Biofeedback können die zahnärztliche Behandlung optimal ergänzen. Wir arbeiten interdisziplinär mit Spezialisten zusammen.

Kosten der CMD-Behandlung

Die Kosten einer CMD-Behandlung hängen vom Umfang der Diagnostik und den gewählten Therapiemaßnahmen ab. Eine klinische Funktionsanalyse und Standard-Aufbissschienen werden häufig von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Die instrumentelle Funktionsanalyse, spezielle Schienenkonzepte sowie begleitende physiotherapeutische Maßnahmen sind häufig Privatleistungen. Private Versicherungen erstatten diese Kosten je nach Tarif in der Regel vollständig.

Wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Kostenplan und klären mit Ihnen, welche Leistungen Ihre Versicherung übernimmt.

Häufige Fragen zur CMD-Behandlung

Wie erkenne ich, ob ich CMD habe?

Typische Symptome sind Kieferschmerzen, Knacken beim Mundöffnen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Nacken- und Schulterverspannungen sowie eingeschränkte Mundöffnung. Wenn mehrere dieser Beschwerden auftreten, ist eine Funktionsanalyse sinnvoll.

Wie lange dauert eine CMD-Behandlung?

Die Behandlungsdauer variiert je nach Schwere der Erkrankung. Leichte Fälle bessern sich oft nach wenigen Wochen mit einer Aufbissschiene. Komplexere CMD-Erkrankungen können mehrere Monate Therapie erfordern.

Ist CMD heilbar?

In den meisten Fällen lassen sich CMD-Beschwerden sehr gut behandeln und deutlich lindern. Eine vollständige Heilung hängt von der Ursache ab — stressbedingte Beschwerden können wiederkehren, bisslagebedingte Probleme können dauerhaft behoben werden.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein, Sie können direkt einen Termin in unserer Praxis vereinbaren. Wir arbeiten bei Bedarf interdisziplinär mit Physiotherapeuten, Orthopäden und HNO-Ärzten zusammen.

Was kann ich selbst gegen CMD tun?

Stressreduktion, Entspannungsübungen, Wärmeanwendungen auf der Kiefermuskulatur und das Vermeiden von hartem Kauen können die Symptome lindern. Diese Maßnahmen ersetzen jedoch keine professionelle Diagnose und Therapie.

Kann CMD Tinnitus verursachen?

Ja — durch die anatomische Nähe des Kiefergelenks zum Gehörgang kann eine Fehlfunktion Druck auf die umliegenden Strukturen ausüben und Ohrgeräusche auslösen oder verstärken. Nicht jeder Tinnitus hat eine kieferorthopädische Ursache, aber eine Funktionsanalyse kann helfen, diesen Zusammenhang zu klären — besonders wenn Ohrgeräusche zusammen mit Kieferschmerzen oder Kopfschmerzen auftreten.

Was ist der Unterschied zwischen CMD und Bruxismus?

Bruxismus bezeichnet das unbewusste Zähneknirschen oder -pressen — meist nachts. Er ist ein häufiger Auslöser für Kiefergelenksbelastungen und kann langfristig zu einer craniomandibulären Dysfunktion führen. Umgekehrt kann ein fehlgestellter Biss das Knirschen begünstigen. Beide Zustände überlappen sich häufig und werden in unserer Praxis gemeinsam diagnostiziert und behandelt.

Wie wird eine CMD diagnostiziert?

Die Diagnostik umfasst eine klinische Funktionsanalyse: manuelle Prüfung des Kiefergelenks, Analyse der Bisssituation, Beurteilung der Kaumuskulatur und eine ausführliche Beschwerden-Anamnese. In komplexen Fällen ergänzen wir die Untersuchung durch instrumentelle Analyse oder bildgebende Verfahren. Die gesamte Untersuchung dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten.

Hilft eine Aufbissschiene bei den Beschwerden?

Eine individuell angepasste Aufbissschiene ist oft der erste therapeutische Schritt: Sie entlastet das Kiefergelenk, verhindert nächtliches Knirschen und gibt der Muskulatur die Möglichkeit, sich zu erholen. Bei vielen Patientinnen und Patienten verbessern sich Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und Schlafqualität bereits nach wenigen Wochen spürbar. Die Schiene ersetzt aber keine weiterführende Therapie bei ausgeprägten Befunden.

Endlich schmerzfrei leben

Leiden Sie unter Kieferschmerzen, Kopfschmerzen oder Verspannungen? Vereinbaren Sie jetzt Ihren CMD-Beratungstermin in München — wir finden gemeinsam die Ursache und behandeln sie dauerhaft.

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